Naturvermittlung

Naturvermittlung

Museumspädagogisches Programm

Museumspädagogische Angebote zur Sonderausstellung "Wildnis Stadt"

9. Oktober 2021 – 12. Februar 2023

für alle Altersstufen I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Entdecke die Natur in der Stadt. Städte gehören in Mitteleuropa zu den artenreichsten Orten, auch wenn die Bedingungen nicht optimal sind. Ihre besondere Bedeutung für die Förderung biologischer Artenvielfalt gilt es zu erhalten, denn Städte bieten vielfältige, wertvolle Lebensraumelemente und Strukturen. Diese erlebbare Stadtnatur bereichert auch das Leben in der Stadt und fördert die Lebensqualität. Wächst eine Stadt, dann steigt auch der Wert der Grünanlagen und Naturflächen.

Die Sonderausstellung bietet eine interessante, abwechslungsreiche und inspirierende Expedition durch die „Wildnis Stadt“.

 

Projekte zur Sonderausstellung

Welche Tiere leben in der Stadt und wo kann man sie finden? In altersgerechten Vermittlungsprogrammen lernen die Schüler*innen die Stadt als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten kennen.

Sie folgen den Spuren von Fuchs, Eichhörnchen und Nebelkrähe und entdecken, woran man die Anwesenheit von Tieren erkennt, auch wenn man diese gerade nicht sieht. Was braucht es für die erfolgreiche Naturbeobachtung in der Stadt und wie verhält man sich, wenn man auf ein Wildtier trifft?

Das Zusammenleben von (Wild-)Tier und Mensch verläuft aber nicht immer harmonisch. Die Ausstellung thematisiert auch Konfliktstellen und zeigt auf, wie die menschliche Bebauung für Tiere und Pflanzen zum Hindernis werden kann und was getan werden kann, um die Artenvielfalt der Städte zu bewahren.

Die Vermittlungsprogramme können als interaktive Führung (90 Minuten) oder in Kombination mit einem Workshop (180 Minuten) gebucht werden und werden für drei verschiedene Zielgruppen ab der 3., 5. und 9. Schulstufe angeboten.

 

Museumspädagogisches Angebot – Haus für Natur 
Vermittlungsaktionen und Projekte

Natur begreifen – Vom Fels zum Wels

Kindergarten und Vorschule I Dauer: 60 bis 90 Minuten

Mittels Entdeckungstour durchs Museum begegnen wir der geheimnisvollen Natur und ihren Schätzen. Von felsigen Höhen kommen wir bis zum Donaugrund und schauen dem Wels zu, wie er im Wasser gleitet. Haptisches Material wie Felle und Greifsackerl erlauben, die Phänomene der Natur- und Tierwelt im wahrsten Sinne zu begreifen.

Amphibien & Reptilien

1. –  9. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Im Haus für Natur werden diese gut versteckten Überlebenskünstler sichtbar. Der Naturbereich beherbergt eine Vielzahl heimischer Amphibien und Reptilien wie Laubfrösche, Äskulapnattern und Europäische Sumpfschildkröten. Haptische Naturmaterialien bauen Berührungsängste ab.

Aus unterschiedlichen Materialien basteln die Schüler*innen der 1.-4. Schulstufe „Kresse-Kröten“, aus denen später frische Kresse wächst. Die 5.–9. Schulstufe erwarten unterschiedliche Stationen zu den Themen Biologie, Artenvielfalt, Lebensraum und Gefährdung von Amphibien und Reptilien. Im Geschicklichkeitsspiel „Eine gefährliche Reise" wird das riskante Leben der Amphibien anhand ihres Jahreszyklus nachgespielt.

Wunderwelt Wald

Kindergarten und Vorschule I Dauer: 120 oder 180 Minuten

Spielerisch lernen die Kinder Tiere und Pflanzen des Waldes kennen. Nach einem „Waldmemory" geht es auf Entdeckungsreise durch den Naturbereich des Museums. Im Workshopteil werden verschiedene Waldbewohner aus Terrakotta gebastelt.

1. – 9. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Die Schüler*innen lernen die Tiere und Pflanzen des heimischen Waldes kennen. Anhand einzelner Beispiele sowie vieler haptischer Materialien wird das Ökosystem Wald näher beleuchtet. In einem kleinen Rätsel werden Tierspuren Waldbewohnern
zugeordnet sowie Blätter und Früchte heimischen Bäumen. Im Workshop werden Taschen mit Waldmotiven bedruckt und ein Herbarium gestaltet.

Vom Wildtier zum Haustier

5. – 8. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Eine Entdeckungstour führt uns zu den Vorfahren einiger unserer heutigen Haustiere. Wir lernen die Stammformen kennen und finden die Veränderungen heraus. Welche Haustiere wurden aus heimischen Tieren gezüchtet? Welche Merkmale wurden durch Züchtung verändert und warum? Im Projekt steht ein Gemeinschaftsspiel rund um das Thema Haustiere auf dem Plan.

VÖGEL – Gefiederte Überflieger

1. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Wem gehört das Nest, wem diese Feder und was ist das für ein Schnabel? Beim Vogel-Bingo kannst du verschiedene Vögel mittels Hinweisen erraten sowie das Museum mit den heimischen Vogelarten näher kennen lernen. Vögel sind aber sehr auffällige Tiere. Es besteht auch die Möglichkeit ins Freie zu gehen, um lebendige Vögel zu beobachten und sie unter fachkundiger Anleitung zu bestimmen. Für die 1. bis 4. Schulstufe werden im Projektteil Vogelmasken gestaltet.

CSI – Junior

Kindergarten, Vorschule I Dauer: 60–90, 120 oder 180 Minuten
1.–2. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Nur selten sieht man größere Tiere im Wald. Wesentlich häufiger sieht man ihre Spuren. Aber wer hinterlässt welche Spuren? Bei einer spannenden Rätselrallye durch den Naturbereich des Museums begeben sich die Kinder auf Spurensuche. Anschließend werden Tierspuren mit Gips ausgegossen.

CSI – Den tierischen Tätern auf der Spur

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
In der Rolle des Kriminologen ermitteln die SchülerInnen in einem tierischen Todesfall im Museum. Opfer wie Täter müssen identifiziert werden. Der Tatort wird nach verschiedenen Spuren abgesucht. Knochenfunde werden mit Präparaten verglichen, Haare, Federn und Losung bestimmt und von den gefundenen Fußspuren werden Gipsabdrücke hergestellt. Ein spannender Fall!

FISCHE – Eintauchen in die Unterwasserwelt

1.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Die Vielfalt der heimischen Fischwelt spiegelt sich in den riesigen Aquarien wie unserem großen Donaubecken wider. Beim Projekt wird nach der Vermittlungsaktion ein Fisch unter fachkundiger Anleitung seziert und unter dem Mikroskop näher betrachtet. Für die 1. und 2. Schulstufe werden Fische
aus Moosgummi gebastelt und geangelt.

WASSER – Quelle des Lebens

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Gewässer und ihr Umland haben eine gut an das Wasser angepasste und von ihm abhängige Tier- und Pflanzenwelt. Beispielhaft werden die vernetzten Beziehungen des Lebensraumes anhand einiger ausgewählter Exponate dem Alter entsprechend erläutert. Im Projektteil werden lebendige Wasserinsekten unter dem Mikroskop beobachtet.

SÄUGETIERE – Wolf, Luchs, Bär & vieles mehr

1.–9. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Niederösterreich bietet mit seiner landschaftlichen Vielfalt sehr unterschiedlichen Säugetieren Lebensraum: Vom Ziesel in der Ebene bis zum Murmeltier in den Bergen. Einige ausgerottete Arten wie Bär, Wolf oder Fischotter
kehren heute wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurück und lösen dadurch Konflikte aus. Vielfalt, Lebensweisen, aber auch Konfliktpotenzial der Säugetiere Niederösterreichs sind zentrale Themen dieses Programms.

Vier Viertel am Fluss

3.–7. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Die Vermittlungsaktion taucht in die landschaftliche Vielfalt Niederösterreichs ein. Die SchülerInnen erarbeiten sich gemeinsam mittels einer großen Landschaftskarte auf dem Boden die Geografie und den Naturraum Niederösterreichs. Bei der anschließenden Führung illustrieren ausgewählte Exponate des Museums den zoologischen und botanischen Reichtum des Bundeslandes. Unter dem Motto „Malen mit Farben der Erde" werden im Projektteil Bilder mit Erdfarbpigmenten gestaltet.

INSEKTEN – Vielfalt in Niederösterreich

5.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Insekten nehmen in der Natur eine herausragende Rolle ein. Keine Tiergruppe hat mehr Arten aufzuweisen und ist für ökologische Zusammenhänge wichtiger. Besonders spannend sind soziale, staatenbildende Insekten. Ein Waldameisenvolk lässt sich im Naturbereich aus nächster Nähe beobachten. Im Workshopteil steht das Mikroskopieren der sechsbeinigen Tiere auf dem Programm.

Mikrokosmos Garten

5.–13. Schulstufe I Dauer: 180 Minuten

(Nur bei Schönwetter)
Im Frühling wird der Garten des Museums zum Schauplatz von blühenden Pflanzen und blütenbesuchenden Insekten. Die Schüler*innen werden mit Becherlupen ausgestattet und zum Sammeln und Forschen losgeschickt. Nach einem gemeinsamen
Garten-Rundgang mit Fokus auf Nützlinge und ökologischer Gartengestaltung werden die gesammelten Tiere und Pflanzen unter dem Mikroskop näher betrachtet. So manches kleine Lebewesen wird erst unter der Lupe sichtbar. Abschließend werden die Gartenbewohner auf die riesige Leinwand im Museumskino projiziert. Solch atemberaubende Bilder versetzen sogar unsere
Naturvermittler*innen noch in Staunen.

Mikrokosmos Boden

5.–13. Schulstufe I Dauer: 180 Minuten

(Mögliche Alternative zu Mikrokosmos Garten)
Nach einem Rundgang durch das Haus für Natur mit Schwerpunkt Boden lernen die Schüler*innen spielerisch den Umgang mit einem Mikroskop kennen. Unter fachkundiger Anleitung werden Bodenbewohner wie Kompostwurm, Steinläufer und Springschwanz unterm Binokular näher betrachtet. Im Anschluss zeigen wir im hauseigenen Kino spektakuläre Live-Bilder aus der Welt des winzig Kleinen.

Durch die Verbindung eines Hochleistungsmikroskops mit Videokamera und Projektor lassen sich Kleinstlebewesen auf der Kinoleinwand beobachten.

Museum als Labor

LICHTSPIELE – Natur im FotoLabor

1.–13. Schulstufe I Dauer: 180 Minuten 

Mit dem Vorhaben, ein Fotogramm im FotoLabor zu gestalten, wird der Naturbereich im Museum Niederösterreich mit geschärften Sinnen aufgesucht. Aus flüchtigem Sehen wird bewusstes Anschauen von Pflanzen, Tieren und Landschaften. Nach diesem intensiven Naturerlebnis werden Käfer, Schmetterlinge, Tierknochen und Schlangenhäute im FotoLabor belichtet und daraus ein künstlerisches Fotogramm gestaltet. Das aufregende Spiel mit dem Licht in der Dunkelkammer bringt tolle Überraschungen zum Vorschein.

FOTOLABOR – Geschichte & Technik

1.–13. Schulstufe I Dauer: 90 Minuten
Das FotoLabor als Experimentierwerkstatt zu den Themen Geschichte und Technik wirft interessante Fragen zur menschlichen Wahrnehmung auf. Bei dieser Vermittlungsaktion werden die Prinzipien analoger Fotografie erläutert, um selbst in der Dunkelkammer eigene fotografische Experimente anzustellen. Ob mit Belichtung, der Mischung von Chemikalien oder dem Variieren von Gegenständen auf dem Fotopapier. Der inspirative Zugang und das freie Gestalten beim Ausarbeiten des Fotogramms stehen dabei im Vordergrund.

MIKROLABOR – Winzigkleines ganz groß

Vorschule und 1.–13. Schulstufe I Dauer: 30–45 Minuten

Wir bieten im hauseigenen Kino ein interessantes Zusatzmodul zu vielen museumspädagogischen Angeboten. Durch die Verbindung eines Hochleistungsmikroskops mit Videokamera und Projektor werden Livebilder in bis zu 1.200-facher Vergrößerung auf der Kinoleinwand gezeigt. Fachkundig und altersgerecht aufbereitet, wird ein unverhüllter Blick in die Wunderwelt der Kleinstlebewesen möglich.

Mikroskopie

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 Minuten
Die SchülerInnen lernen bei dieser Vermittlungsaktion spielerisch den Umgang mit einem Mikroskop kennen. Unter fachkundiger Anleitung werden
ihnen die Augen aufgehen, welche Möglichkeiten ein Binokular bietet. Bei guten Wetterbedingungen versuchen wir im Museumsgarten heimische
Tiere und Pflanzen aufzuspüren und unter dem Mikroskop zu bestimmen. Falls gewünscht, kommt auch unser neues Durchlichtmikroskop zum Einsatz, anhand dessen etwa auch auf Ebene der Zellen mikroskopiert werden kann.

 

Anmeldung und Information:
Martina Deinbacher & Marion Dvorak
T +43 2742 90 80 90-998 
F +43 2742 90 80 99
 

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