Naturvermittlung

Naturvermittlung

Museumspädagogisches Programm

Museumspädagogische Angebote zur Sonderausstellung
"Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur"

Kindergarten, 60 oder 120 Minuten / 1. Volksschule, 90 oder 180 Minuten

Mit einem Rundgang durch die Sonderausstellung gewinnen die Kinder tierisch spannende Einblicke in die Welt der Überlebenskünstler. Es wird eindrucksvoll gezeigt mit welchen Tricks Tiere und Pflanzen aktiv auf die Jagd gehen oder sich geschickt zu verteidigen wissen. Es gibt lebende Tiere und vieles mehr zu sehen. Aber auch Ameisensäure darf man riechen, Hörner, Geweihe, Krallen und Zähne fühlen und so manch klappernde Schlangen sind zu hören.Im praktischen Teil schmücken die Kinder ihre Köpfe mit bunten Geweihen und Hörnen, die aus Haarreifen, Pfeifenputzern und anderen Materialien gebastelt werden.

Volksschule (2. bis 4 Schulstufe), 90 oder 180 Minuten

Im Rahmen einer Führung durch die Ausstellung haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit unterschiedliche Strategien der Tier- und Pflanzenwelt rund um das Thema „Fressen und Gefressen werden“ kennenzulernen.
Ob Giftmischung, Klebefallen oder spitze Krallen – die Trickkiste der Natur ist reich bestückt. Doch wie kann man sich vor Fressfeinden schützen? Mit welchen Methoden kann man Angreifer verwirren oder sogar in die Flucht schlagen? 
Die Schülerinnen und Schüler haben außerdem die Möglichkeit mit einem kleinen Rätselauftrag selbst die Ausstellung zu erkunden.
Im kreativen Projektteil werden bissige Krokodile, gestreifte Zebras oder gepanzerte Schildkröten gebastelt.
 

Unterstufe (5. bis 8. Schulstufe), 90 oder 180 Minuten

Eine Führung lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein ihren Blickwinkel zu erweitern und sich auf die Spuren von Tieren und Pflanzen sowie deren Überlebensstrategien zu begeben. Die Klasse lernt ausgeklügelte Methoden und Anpassungen aktiver Jäger und geschickter Verteidiger kennen. Im Rahmen eines kleinen Arbeitsauftrages bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit selbst die Aufstellung zu erkunden und ihr Wissen weiter zu vertiefen.

In einem praktischen Teil erwartet die Klasse eine Vielzahl an Stationen, welche die Möglichkeit bieten in kleinen Gruppen abwechslungsreiche und kreative Aufgaben zu bewältigen. Die Tarnung der "Unsichtbaren" aufdecken, durchs Mikroskop die Welt kleinster Jäger und Gejagter betrachten sowie an Riech- und Fühlstationen mit allen Sinnen begreifen - "Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur".

Oberstufe (8. bis 13. Schulstufe), 90 oder 180 Minuten

Im Rahmen einer Führung durch die Sonderausstellung „Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur“ bieten sich sehr unterschiedliche Zugänge an: Ökologische Zusammenhänge können geknüpft oder evolutionäre Entwicklungen aufgezeigt werden. Verschiedenste Überlebensstrategien, eine große Vielfalt an Formen und Strukturen und damit die Wunder des Lebens liegen hier anschaulich vor. Zunächst beantworten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen in der Ausstellung gestellte Fragen, um dann bei einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung die Themen zu besprechen.

In einem praktischen Projektteil lösen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Stationenbetriebs selbstständig Aufgaben zu Themen der Ausstellung. An verschiedenen Stationen wird hierbei interaktiv Wissen wiederholt, erweitert und vertieft.

MikroLabor (5. bis 13. Schulstufe), 30 Minuten

Viele Lebewesen sind so klein, dass wir achtlos an ihnen vorübergehen. Dabei übersehen wir auch die faszinierende Vielfalt ihrer Schutz- und Abwehrstrukturen. Wie sehen eigentlich die Brennhaare von Brenn-Nesseln unter dem Mikroskop aus? Wie funktionieren die Stacheln von Wespen? Und gibt es Tiere, die Schneckenhäuser knacken können? Mit Hilfe eines Kameramikroskops begeben wir uns live in die Wunderwelt des Winzig kleinen, wir betrachten riesengroße Bilder im Museumskino und hören dazu höchst spannende Naturgeschichten.

Museumspädagogisches Angebot – Haus für Natur 
Vermittlungsaktionen und Projekte

Natur begreifen – Vom Fels zum Wels

Kindergarten und Vorschule I Dauer: 60 bis 90 Minuten

Mittels Entdeckungstour durchs Museum begegnen wir der geheimnisvollen Natur und ihren Schätzen. Von felsigen Höhen kommen wir bis zum Donaugrund und schauen dem Wels zu, wie er im Wasser gleitet. Haptisches Material wie Felle und Greifsackerl erlauben, die Phänomene der Natur- und Tierwelt im wahrsten Sinne zu begreifen.

Amphibien & Reptilien

1. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Wir machen diese gut versteckten Überlebenskünstler sichtbar. Unterschiedliche Materialien zum Angreifen bauen Berührungsängste ab. Verschiedene Stationen zu den Themen Biologie, Artenvielfalt, Lebensraum und Gefährdung von Amphibien und Reptilien geben einen Einblick in die faszinierende Welt dieser perfekt an ihre Umwelt angepassten Lebewesen. Unsere Kleinsten (1. - 4. Schulstufe) können aus unterschiedlichen Utensilien Frösche und Schildkröten basteln, aus denen später frische Kresse wachsen soll.
Für die 5. - 13. Schulstufe steht das Brettspiel "Eine gefährliche Reise" auf dem Programm. Bei diesem Geschicklichkeitsspiel wird der Jahreszyklus
von Amphibien nachgestellt.

Geheimnisvoller Wald

Kindergarten und Vorschule I Dauer: 60 oder 120 Minuten

Spielerisch lernen die Kinder Tiere und Pflanzen des Waldes kennen. Nach einem "Waldmemory" zu Beginn begeben wir uns auf Entdeckungstour durch den Naturbereich. Es gibt auch die Möglichkeit verschiedene Dinge aus dem Wald (Felle, Schlangenhaut,...) anzugreifen und Tierstimmen zu erraten. Im Projektteil wird mit Moos, Ton und Rindenstücken zum Thema Wald gebastelt.

Wunderwelt Wald

1. – 4. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Wo wohnt der Dachs, wie sieht die Spur eines Eichhörnchen aus und von welchem Baum kommen Nasenzwicker? Die SchülerInnen lernen die heimischen Tiere und Pflanzen des Waldes kennen. Anhand einzelner Beispiele wird das Ökosystem Wald näher beleuchtet. Projekt: Taschen bedrucken mit Waldmotiven wie Blättern und Tierspuren.

Spurensuche im Wald

5. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Die SchülerInnen lernen die heimische Waldfauna näher kennen. Anhand  ausgewählter Beispiele werden einzelne Lebewesen untersucht und zu einem Gesamtbild des Ökosystems Wald zusammengesetzt. Projekt: Kreatives Kennenlernen der verschiedenen Blätter und Tierspuren durch das Gestalten eines eigenen Herbariums.

Vom Wildtier zum Haustier

5. – 8. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Eine Entdeckungstour führt uns zu den Vorfahren einiger unserer heutigen Haustiere. Wir lernen die Stammformen kennen und finden die Veränderungen heraus. Welche Haustiere wurden aus heimischen Tieren gezüchtet? Welche Merkmale wurden durch Züchtung verändert und warum? Im Projekt steht ein Gemeinschaftsspiel rund um das Thema Haustiere auf dem Plan.

VÖGEL – Alles was Flügel hat fliegt?

1. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Wem gehört das Nest, wem diese Feder und was ist das für ein Schnabel? Beim Vogel-Bingo kannst du verschiedene Vögel mittels Hinweisen erraten sowie das Museum mit den heimischen Vogelarten näher kennen lernen. Vögel sind aber sehr auffällige Tiere. Es besteht auch die Möglichkeit ins Freie zu gehen, um lebendige Vögel zu beobachten und sie unter fachkundiger Anleitung zu bestimmen. Für die 1. bis 4. Schulstufe werden im Projektteil Vogelmasken gestaltet.

CSI – Junior

Kindergarten, Vorschule I Dauer: 60–90 oder 120 Minuten
1.–2. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Nur selten sieht man größere Tiere im Wald. Wesentlich häufiger sieht man ihre Spuren. Aber wer hinterlässt welche Spuren? Bei einer spannenden Rätselrallye durch den Naturbereich des Museums begeben sich die Kinder auf Spurensuche. Anschließend werden Tierspuren mit Gips ausgegossen.

CSI – Den tierischen Tätern auf der Spur

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
In der Rolle des Kriminologen ermitteln die SchülerInnen in einem tierischen Todesfall im Museum. Opfer wie Täter müssen identifiziert werden. Der Tatort wird nach verschiedenen Spuren abgesucht. Knochenfunde werden mit Präparaten verglichen, Haare, Federn und Losung bestimmt und von den gefundenen Fußspuren werden Gipsabdrücke hergestellt. Ein spannender Fall!

FISCHE – Eintauchen in die Unterwasserwelt

1.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Die Vielfalt der heimischen Fischwelt spiegelt sich in den riesigen Aquarien wie unserem großen Donaubecken wider. Beim Projekt wird nach der Vermittlungsaktion ein Fisch unter fachkundiger Anleitung seziert und unter dem Mikroskop näher betrachtet. Für die 1. und 2. Schulstufe werden Fische
aus Moosgummi gebastelt und geangelt.

WASSER – Quelle des Lebens

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Gewässer und ihr Umland haben eine gut an das Wasser angepasste und von ihm abhängige Tier- und Pflanzenwelt. Beispielhaft werden die vernetzten Beziehungen des Lebensraumes anhand einiger ausgewählter Exponate dem Alter entsprechend erläutert. Im Projektteil werden lebendige Wasserinsekten unter dem Mikroskop beobachtet.

SÄUGETIERE – Biber, Bär & Siebenschläfer

1.–9. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Niederösterreich bietet mit seiner landschaftlichen Vielfalt sehr unterschiedlichen Säugetieren Lebensraum: Vom Ziesel in der Ebene bis zum Murmeltier in den Bergen. Einige ausgerottete Arten wie Bär, Wolf oder Fischotter
kehren heute wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurück und lösen dadurch Konflikte aus. Vielfalt, Lebensweisen, aber auch Konfliktpotenzial der Säugetiere Niederösterreichs sind zentrale Themen dieses Programms.

Vier Viertel am Fluss

3.–7. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Die Vermittlungsaktion taucht in die landschaftliche Vielfalt Niederösterreichs ein. Die SchülerInnen erarbeiten sich gemeinsam mittels einer großen Landschaftskarte auf dem Boden die Geografie und den Naturraum Niederösterreichs. Bei der anschließenden Führung illustrieren ausgewählte Exponate des Museums den zoologischen und botanischen Reichtum des Bundeslandes. Unter dem Motto „Malen mit Farben der Erde" werden im Projektteil Bilder mit Erdfarbpigmenten gestaltet.

INSEKTEN – Vielfalt in Niederösterreich

5.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Insekten nehmen in der Natur eine herausragende Rolle ein: Keine Tiergruppe hat mehr Arten aufzuweisen und ist für ökologische Zusammenhänge wichtiger. Besonders spannend sind soziale, staatenbildende Insekten. Sowohl ein Waldameisen- als auch ein Honigbienenvolk kann im Museum unter die Lupe genommen werden. Im Projektteil steht das Mikroskopieren der Insekten auf dem Programm.

Museum als Labor

LICHTSPIELE – Natur im FotoLabor

1.–13. Schulstufe I Dauer: 180 Minuten 

Mit dem Vorhaben, ein Fotogramm im FotoLabor zu gestalten, wird der Naturbereich im Museum Niederösterreich mit geschärften Sinnen aufgesucht. Aus flüchtigem Sehen wird bewusstes Anschauen von Pflanzen, Tieren und Landschaften. Nach diesem intensiven Naturerlebnis werden Käfer, Schmetterlinge, Tierknochen und Schlangenhäute im FotoLabor belichtet und daraus ein künstlerisches Fotogramm gestaltet. Das aufregende Spiel mit dem Licht in der Dunkelkammer bringt tolle Überraschungen zum Vorschein.

FOTOLABOR – Geschichte & Technik

1.–13. Schulstufe I Dauer: 90 Minuten
Das FotoLabor als Experimentierwerkstatt zu den Themen Geschichte und Technik wirft interessante Fragen zur menschlichen Wahrnehmung auf. Bei dieser Vermittlungsaktion werden die Prinzipien analoger Fotografie erläutert, um selbst in der Dunkelkammer eigene fotografische Experimente anzustellen. Ob mit Belichtung, der Mischung von Chemikalien oder dem Variieren von Gegenständen auf dem Fotopapier. Der inspirative Zugang und das freie Gestalten beim Ausarbeiten des Fotogramms stehen dabei im Vordergrund.

MIKROLABOR – Winzigkleines ganz groß

Vorschule und 1.–13. Schulstufe I Dauer: 30–45 Minuten

Wir bieten im hauseigenen Kino ein interessantes Zusatzmodul zu vielen museumspädagogischen Angeboten. Durch die Verbindung eines Hochleistungsmikroskops mit Videokamera und Projektor werden Livebilder in bis zu 1.200-facher Vergrößerung auf der Kinoleinwand gezeigt. Fachkundig und altersgerecht aufbereitet, wird ein unverhüllter Blick in die Wunderwelt der Kleinstlebewesen möglich.

Mikroskopie

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 Minuten
Die SchülerInnen lernen bei dieser Vermittlungsaktion spielerisch den Umgang mit einem Mikroskop kennen. Unter fachkundiger Anleitung werden
ihnen die Augen aufgehen, welche Möglichkeiten ein Binokular bietet. Bei guten Wetterbedingungen versuchen wir im Museumsgarten heimische
Tiere und Pflanzen aufzuspüren und unter dem Mikroskop zu bestimmen. Falls gewünscht, kommt auch unser neues Durchlichtmikroskop zum Einsatz, anhand dessen etwa auch auf Ebene der Zellen mikroskopiert werden kann.

 

 

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