Naturvermittlung

Naturvermittlung

Museumspädagogisches Programm

Museumspädagogische Angebote zur Sonderausstellung
"GARTEN – Lust. Last. Leidenschaft."

Kindergarten, 60 oder 120 Minuten / 1. Volksschule, 90 oder 180 Minuten

Die Kinder können mit allen Sinnen die Welt des Gartens erforschen. Anhand von Tast- und Riechboxen werden die Kinder an das Thema herangeführt. Sie lernen was im Garten wächst und welche Tiere man hier finden kann. Im Kreativteil formen die Kinder ein Gartentier aus Ton, welches auf einen Teller gesetzt wird, auf dem Kresse angebaut wird.

Volksschule (2. bis 4 Schulstufe), 90 oder 180 Minuten

Der Einstieg erfolgt über Fühl- und Riechboxen, durch die die Schülerinnen und Schüler für das Thema Garten sensibilisiert werden. Dabei wird jeder aufgefordert in Säckchen verschiedene Objekte aus dem Garten, wie Nüsse, Obst, oder Schneckenhäuser zu ertasten und auch zu erraten. Weiters sollen verschiedene Pflanzen durch ihren Geruch erkannt werden. Auch die Schädlinge und Nützlinge des Gartens spielen eine wichtige Rolle. Im Kreativteil können die Schülerinnen und Schüler Ohrwurmhäuser für den eigenen Garten anfertigen.
 

Unterstufe (5. bis 8. Schulstufe), 90 oder 180 Minuten

Die Schülerinnen und Schüler sollen sowohl ökologische als auch geschichtliche Aspekte von Gärten kennenlernen. Dabei wechseln Frontalführung, Fragestellungen an Schülerinnen und Schüler, Diskussionen und Rätselaufgaben einander ab. Im Projektteil absolvieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stationen zum Thema „Der Garten als Ökosystem“.

Oberstufe (8. bis 13. Schulstufe), 90 oder 180 Minuten

Die Vermittlungsaktion besteht aus einer interaktiven Führung zur Sonderausstellung „GARTEN – Lust. Last. Leidenschaft.“ mit anschließenden Rätselaufgaben. Im Projektteil zum Thema Naturkosmetik können die Schülerinnen und Schüler selbst ein Produkt (Duschgel) aus einem Naturgarten herstellen.

MikroLabor (5. bis 13. Schulstufe), 30 Minuten

Beim MikroLabor „GARTEN – Lust. Last. Leidenschaft.“ werden winzige Lebewesen und Objekte aus dem Garten mit Kameramikroskopen in Großbildprojektion gezeigt. Die Präsentation lebt von den Live-Bildern, von überraschenden Einsichten in die Mikrowelt und vom Dialog der Kulturvermittlerin / des Kulturvermittlers mit den Schülerinnen und Schülern.

Museumspädagogisches Angebot – Haus der Natur 
Vermittlungsaktionen und Projekte

Natur begreifen – Vom Fels zum Wels

Kindergarten und Vorschule I Dauer: 60 bis 90 Minuten

Mittels Entdeckungstour durchs Museum begegnen wir der geheimnisvollen Natur und ihren Schätzen. Von felsigen Höhen kommen wir bis zum Donaugrund und schauen dem Wels zu, wie er im Wasser gleitet. Haptisches Material wie Felle und Greifsackerl erlauben, die Phänomene der Natur- und Tierwelt im wahrsten Sinne zu begreifen.

Amphibien & Reptilien

1. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Wir machen diese gut versteckten Überlebenskünstler sichtbar. Unterschiedliche Materialien zum Angreifen bauen Berührungsängste ab. Verschiedene Stationen zu den Themen Biologie, Artenvielfalt, Lebensraum und Gefährdung von Amphibien und Reptilien geben einen Einblick in die faszinierende Welt dieser perfekt an ihre Umwelt angepassten Lebewesen. Unsere Kleinsten (1. - 4. Schulstufe) können aus unterschiedlichen Utensilien Frösche und Schildkröten basteln, aus denen später frische Kresse wachsen soll.
Für die 5. - 13. Schulstufe steht das Brettspiel "Eine gefährliche Reise" auf dem Programm. Bei diesem Geschicklichkeitsspiel wird der Jahreszyklus
von Amphibien nachgestellt.

Geheimnisvoller Wald

Kindergarten und Vorschule I Dauer: 60 oder 120 Minuten

Spielerisch lernen die Kinder Tiere und Pflanzen des Waldes kennen. Nach einem "Waldmemory" zu Beginn begeben wir uns auf Entdeckungstour durch den Naturbereich. Es gibt auch die Möglichkeit verschiedene Dinge aus dem Wald (Felle, Schlangenhaut,...) anzugreifen und Tierstimmen zu erraten. Im Projektteil wird mit Moos, Ton und Rindenstücken zum Thema Wald gebastelt.

Wunderwelt Wald

1. – 4. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Wo wohnt der Dachs, wie sieht die Spur eines Eichhörnchen aus und von welchem Baum kommen Nasenzwicker? Die SchülerInnen lernen die heimischen Tiere und Pflanzen des Waldes kennen. Anhand einzelner Beispiele wird das Ökosystem Wald näher beleuchtet. Projekt: Taschen bedrucken mit Waldmotiven wie Blättern und Tierspuren.

Spurensuche im Wald

5. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Die SchülerInnen lernen die heimische Waldfauna näher kennen. Anhand  ausgewählter Beispiele werden einzelne Lebewesen untersucht und zu einem Gesamtbild des Ökosystems Wald zusammengesetzt. Projekt: Kreatives Kennenlernen der verschiedenen Blätter und Tierspuren durch das Gestalten eines eigenen Herbariums.

Vom Wildtier zum Haustier

5. – 8. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Eine Entdeckungstour führt uns zu den Vorfahren einiger unserer heutigen Haustiere. Wir lernen die Stammformen kennen und finden die Veränderungen heraus. Welche Haustiere wurden aus heimischen Tieren gezüchtet? Welche Merkmale wurden durch Züchtung verändert und warum? Im Projekt steht ein Gemeinschaftsspiel rund um das Thema Haustiere auf dem Plan.

VÖGEL – Alles was Flügel hat fliegt?

1. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten

Wem gehört das Nest, wem diese Feder und was ist das für ein Schnabel? Beim Vogel-Bingo kannst du verschiedene Vögel mittels Hinweisen erraten sowie das Museum mit den heimischen Vogelarten näher kennen lernen. Vögel sind aber sehr auffällige Tiere. Es besteht auch die Möglichkeit ins Freie zu gehen, um lebendige Vögel zu beobachten und sie unter fachkundiger Anleitung zu bestimmen. Für die 1. bis 4. Schulstufe werden im Projektteil Vogelmasken gestaltet.

CSI – Junior

Kindergarten, Vorschule I Dauer: 60–90 oder 120 Minuten
1.–2. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Nur selten sieht man größere Tiere im Wald. Wesentlich häufiger sieht man ihre Spuren. Aber wer hinterlässt welche Spuren? Bei einer spannenden Rätselrallye durch den Naturbereich des Museums begeben sich die Kinder auf Spurensuche. Anschließend werden Tierspuren mit Gips ausgegossen.

CSI – Den tierischen Tätern auf der Spur

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
In der Rolle des Kriminologen ermitteln die SchülerInnen in einem tierischen Todesfall im Museum. Opfer wie Täter müssen identifiziert werden. Der Tatort wird nach verschiedenen Spuren abgesucht. Knochenfunde werden mit Präparaten verglichen, Haare, Federn und Losung bestimmt und von den gefundenen Fußspuren werden Gipsabdrücke hergestellt. Ein spannender Fall!

FISCHE – Eintauchen in die Unterwasserwelt

1.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Die Vielfalt der heimischen Fischwelt spiegelt sich in den riesigen Aquarien wie unserem großen Donaubecken wider. Beim Projekt wird nach der Vermittlungsaktion ein Fisch unter fachkundiger Anleitung seziert und unter dem Mikroskop näher betrachtet. Für die 1. und 2. Schulstufe werden Fische
aus Moosgummi gebastelt und geangelt.

WASSER – Quelle des Lebens

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Gewässer und ihr Umland haben eine gut an das Wasser angepasste und von ihm abhängige Tier- und Pflanzenwelt. Beispielhaft werden die vernetzten Beziehungen des Lebensraumes anhand einiger ausgewählter Exponate dem Alter entsprechend erläutert. Im Projektteil werden lebendige Wasserinsekten unter dem Mikroskop beobachtet.

SÄUGETIERE – Biber, Bär & Siebenschläfer

1.–9. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Niederösterreich bietet mit seiner landschaftlichen Vielfalt sehr unterschiedlichen Säugetieren Lebensraum: Vom Ziesel in der Ebene bis zum Murmeltier in den Bergen. Einige ausgerottete Arten wie Bär, Wolf oder Fischotter
kehren heute wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurück und lösen dadurch Konflikte aus. Vielfalt, Lebensweisen, aber auch Konfliktpotenzial der Säugetiere Niederösterreichs sind zentrale Themen dieses Programms.

Vier Viertel am Fluss

3.–7. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Die Vermittlungsaktion taucht in die landschaftliche Vielfalt Niederösterreichs ein. Die SchülerInnen erarbeiten sich gemeinsam mittels einer großen Landschaftskarte auf dem Boden die Geografie und den Naturraum Niederösterreichs. Bei der anschließenden Führung illustrieren ausgewählte Exponate des Museums den zoologischen und botanischen Reichtum des Bundeslandes. Unter dem Motto „Malen mit Farben der Erde" werden im Projektteil Bilder mit Erdfarbpigmenten gestaltet.

INSEKTEN – Vielfalt in Niederösterreich

5.–13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Insekten nehmen in der Natur eine herausragende Rolle ein: Keine Tiergruppe hat mehr Arten aufzuweisen und ist für ökologische Zusammenhänge wichtiger. Besonders spannend sind soziale, staatenbildende Insekten. Sowohl ein Waldameisen- als auch ein Honigbienenvolk kann im Museum unter die Lupe genommen werden. Im Projektteil steht das Mikroskopieren der Insekten auf dem Programm.

Museum als Labor

LICHTSPIELE – Natur im FotoLabor

1.–13. Schulstufe I Dauer: 180 Minuten 

Mit dem Vorhaben, ein Fotogramm im FotoLabor zu gestalten, wird der Naturbereich im Museum Niederösterreich mit geschärften Sinnen aufgesucht. Aus flüchtigem Sehen wird bewusstes Anschauen von Pflanzen, Tieren und Landschaften. Nach diesem intensiven Naturerlebnis werden Käfer, Schmetterlinge, Tierknochen und Schlangenhäute im FotoLabor belichtet und daraus ein künstlerisches Fotogramm gestaltet. Das aufregende Spiel mit dem Licht in der Dunkelkammer bringt tolle Überraschungen zum Vorschein.

FOTOLABOR – Geschichte & Technik

1.–13. Schulstufe I Dauer: 90 Minuten
Das FotoLabor als Experimentierwerkstatt zu den Themen Geschichte und Technik wirft interessante Fragen zur menschlichen Wahrnehmung auf. Bei dieser Vermittlungsaktion werden die Prinzipien analoger Fotografie erläutert, um selbst in der Dunkelkammer eigene fotografische Experimente anzustellen. Ob mit Belichtung, der Mischung von Chemikalien oder dem Variieren von Gegenständen auf dem Fotopapier. Der inspirative Zugang und das freie Gestalten beim Ausarbeiten des Fotogramms stehen dabei im Vordergrund.

MIKROLABOR – Winzigkleines ganz groß

Vorschule und 1.–13. Schulstufe I Dauer: 30–45 Minuten

Wir bieten im hauseigenen Kino ein interessantes Zusatzmodul zu vielen museumspädagogischen Angeboten. Durch die Verbindung eines Hochleistungsmikroskops mit Videokamera und Projektor werden Livebilder in bis zu 1.200-facher Vergrößerung auf der Kinoleinwand gezeigt. Fachkundig und altersgerecht aufbereitet, wird ein unverhüllter Blick in die Wunderwelt der Kleinstlebewesen möglich.

Mikroskopie

3.–13. Schulstufe I Dauer: 90 Minuten
Die SchülerInnen lernen bei dieser Vermittlungsaktion spielerisch den Umgang mit einem Mikroskop kennen. Unter fachkundiger Anleitung werden
ihnen die Augen aufgehen, welche Möglichkeiten ein Binokular bietet. Bei guten Wetterbedingungen versuchen wir im Museumsgarten heimische
Tiere und Pflanzen aufzuspüren und unter dem Mikroskop zu bestimmen. Falls gewünscht, kommt auch unser neues Durchlichtmikroskop zum Einsatz, anhand dessen etwa auch auf Ebene der Zellen mikroskopiert werden kann.

 

VORSCHAU

Sonderausstellung GARTEN – Lust. Last. Leidenschaft.

17. März 2018–10. Februar 2019

alle Altersstufen I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen, der von der neolithischen Revolution, der keltischen Landwirtschaft über Karl den Großen, die mittelalterlichen Klostergärten, die neue Pflanzenvielfalt der frühen Neuzeit und den Barockgärten bis hin zu den Not-, Armen- und Schrebergärten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, den Koniferengärten der 1970er-Jahre reicht, sich aber auch mit dem Thema „Naturgarten“ und neuen Entwicklungen wie „urban gardening“ auseinandersetzt. Dabei wird auf die jeweils typischen Pflanzen samt ihren Besonderheiten und auf die jeweiligen Trends in der Gartengestaltung eingegangen. Wie entstanden Kulturpflanzen? Wer erfand den Gartenzwerg und wer entwickelte den Heckenschnitt? Was hat Karl der Große mit Gärten zu tun und warum verursachten Tulpenzwiebel einen Börsencrash? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Ausstellung in einem spannenden Streifzug durch die Kulturgeschichte des Gartens auseinandersetzt.

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