Niederösterreich - 100 Jahre | Orte | Ereignisse

Wanderausstellung

Jänner 2022 bis Dezember 2022
Ansicht des Ausstellungsparavents "Niederösterreich - 100 Jahre | Orte | Ereignisse"
Ansicht des Ausstellungsparavents "Niederösterreich - 100 Jahre | Orte | Ereignisse" © NÖ Museum Betriebs GmbH, Foto: Daniel Hinterramskogler

2022 beging Niederösterreich sein 100-jähriges Bestehen als eigenständiges Bundesland. Grundlage dafür war das sogenannte Trennungsgesetz, das am 1. Jänner 1922 in Kraft getreten und mit dem die Trennung Wiens und Niederösterreichs beschlossen worden war. Anlässlich dieses Jubiläums wurde sowohl auf Landesebene als auch in den Bezirken ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm umgesetzt, zahlreiche Publikationen waren dem Thema gewidmet.

Das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich konzipierte eine mobile Ausstellung, die Niederösterreichs Entwicklung der vergangenen 100 Jahre anhand ausgewählter Schlüsselereignisse nachging. Dabei zeichnete sich deutlich ab, dass kaum eine Epoche von derart massiven Unterschieden gekennzeichnet war wie die Jahre von 1922 bis 2022: Den Zeitraum von 1922 bis 1955 hatten Unsicherheit und politische Katastrophen geprägt - die Epoche von 1955 bis 2022 war wiederum wegen der langen Zeit von Frieden und Prosperität historisch einzigartig.

Für die Ausstellung wurden für jedes dieser 100 Jahre ein bestimmter Ort und ein charakteristisches Ereignis ausgewählt. Die Idee war es, das Jahrhundert lokal zu verorten und zu zeigen, wie sich "große" Geschichte auch in kleinen Ortschaften widerspiegelte und das Leben der Niederösterreicher:innen beeinflusste. Dabei ging es um politische Umbrüche und Zäsuren ebenso wie um gesellschaftliche, kulturelle oder wissenschaftliche Entwicklungen. Oft war tatsächlich ein bestimmter Ort Zentrum des Geschehens; in anderen Jahren wurde eine Stadt oder eine Gemeinde stellvertretend für viele andere ausgewählt - wenn es etwa um das Kriegsende 1945 oder die Corona-Pandemie ab 2020 ging.

Die Wanderausstellung stand allen interessierten Schulen und Bezirksverwaltungsbehörden in Niederösterreich zur Verfügung und war auch im Museum Niederösterreich zu sehen.

Kurator:innen: Christian Rapp, Andrea Thuile, Julia Trimmel, Benedikt Vogl

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