Allegorien von Europa in der Pandemie

18.3.2022 – 3.4.2022 | Pop-Up-Ausstellung
Teilnehmer:innen der Europäischen Jugendkulturwochen eljub beim Erarbeiten der Plakate
Teilnehmer:innen der Europäischen Jugendkulturwochen eljub beim Erarbeiten der Plakate © NÖ Museum Betriebs GmbH, Foto: Julia Trimmel

Rund 80 Jugendliche aus 17 Nationen wurden 2020 und 2021 nach Bildern und Sinnbildern von Europa gefragt. Dies geschah im Rahmen von E-Book-Workshops der Europäischen Jugendkulturwochen eljub, die trotz der Corona-Pandemie unter schwierigen Bedingungen in der Wachau stattfanden.

In Gruppen gestalteten die Jugendlichen acht Plakate und verfassten dazu kurze Texte. Dabei ließen sie ihre individuellen wie auch ihre gemeinsamen Erfahrungen in die Arbeit einfließen. Sie zeigten sich dabei vorsichtig optimistisch, wobei sich ein klarer Wunsch nach verstärkter europäischer Kooperation und eine Abneigung gegenüber Formen von Re-Nationalisierung abzeichneten. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit waren für etwas mehr als zwei Wochen im Kinoraum des Museums Niederösterreich zu sehen.

Ergänzt wurden die Werke durch ein Faksimile der "Königin Europa", eines kolorierten Holzschnittes aus dem 16. Jahrhundert. Er stellt Europa als Königin dar und gilt als die älteste kartografische Allegorie des Kontinents. Das Original befindet sich im Museum Retz in Niederösterreich und diente als Inspiration für das Projekt.

Kurator:innen: Christian Rapp, Julia Trimmel
Kooperationspartner: Veronika Trubel (Leiterin der Europäischen Jugendbegegnungen eljub) in Zusammenarbeit mit allen Teilnehmer:innen und Betreuer:innen der Europäischen Jugendkulturwochen eljub

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