Banner zur Ausstellung - Stadt + Land = 40
© Kollektiv ZWEII

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Bis 1918 war Wien Hauptstadt des Kronlandes Niederösterreich. Mit der Trennung Wiens und Niederösterreichs 1922 ging diese verloren. Aus finanziellen Gründen verzichtete man zunächst auf eine eigene Landeshauptstadt. Der Sitz der Landesregierung verblieb im Landhaus in der Wiener Herrengasse. Zwar gab es nach 1955 wiederholt politische Vorstöße zu einer Hauptstadtlösung, aber keine Einigung. Fachleute der Raumplanung empfahlen eine eigene Hauptstadt und bevorzugten St. Pölten – um die Landesmitte aufzuwerten und die in Wien auf 14 Standorte verteilte Landesverwaltung in einem eigenen Regierungsbezirk zu vereinen. 

Anfang der 1980er-Jahre belebte Landeshauptmann Siegfried Ludwig die Diskussion neu. Einer Einigung zwischen ÖVP und SPÖ folgte am 1. und 2. März 1986 eine Volksbefragung: „Landeshauptstadt – ja oder nein?“ 56 Prozent sprachen sich dafür aus, 45 Prozent wählten St. Pölten, 29 Prozent Krems an der Donau.

Am 10. Juli 1986 beschloss der Landtag, per Volksbefragung, St. Pölten zur Landeshauptstadt zu erheben. 

40 Jahre nach dieser Entscheidung untersuchen das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich und das Stadtmuseum St. Pölten gemeinsam, welche Veränderungen dadurch ausgelöst wurden. 

 

An zwölf zentralen Plätzen der Stadt zeigt die Ausstellung, wie sich Stadt und Land in den vergangenen vier Jahrzehnten verändert haben. 

Jede Station stellt einen wichtigen Bereich des Lebens in der Region in den Mittelpunkt – begleitet von historischen Bildern, die die Entwicklung veranschaulichen. 

Start- und Endpunkt der Ausstellung bilden das Stadtmuseum St. Pölten und das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich.

 

In Kooperation mit:

  • Logo der Haus der Geschichte
  • Logo "40 Jahre St. Pölten"
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