Plan

Idee & Konzept

Das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich ist als offenes Forum der Begegnung von Wissenschaft und Öffentlichkeit konzipiert. Es versteht sich als Ort der Darstellung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, der Diskussion und Verhandlung von Geschichte sowie der Hinterfragung historischer Mythen. Als innovatives Museum ist das Haus der Geschichte nicht nur Teil eines Netzwerkes aus Sammlungen, Archiven, Museen, universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und lokalen Initiativen, sondern auch eine Serviceeinrichtung an der Schnittstelle zwischen Forschung und Vermittlung.

Als historisches „Kernland“ spielte Niederösterreich für die Geschichte Österreichs eine besondere Rolle. Inhaltlich steht die Geschichte Niederösterreichs und Österreichs, mit ihren zentraleuropäischen Bezügen, von der ersten Besiedlung bis in die Gegenwart im Mittelpunkt – wobei der Schwerpunkt der Präsentation auf der Zeit ab der Mitte des 19. Jahrhunderts liegt.
2014 begann ein internationaler wissenschaftlicher Beirat mit 92 renommierten Persönlichkeiten die konzeptionelle Arbeit am Haus der Geschichte. Die erarbeiteten Leitlinien bildeten das Fundament für die Ausarbeitung der Dauerausstellung unter der Koordination einer zehnköpfigen Umsetzungsgruppe.
Nach einem geladenen Bieterwettbewerb nahmen im Herbst 2015 die Ausstellungsarchitekten (PLANET Architects) und das Grafikerteam (perndl+Co) ihre Arbeit auf. Seit 10. September 2017 steht das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich den Besucherinnen und Besuchern offen.

 

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Haus der Geschichte – Die Entstehung

 

Der Fachbeirat

2014-2017 arbeitete ein internationaler wissenschaftlicher Beirat an den Grundlagen für die Umsetzung der Dauerausstellung im Haus der Geschichte. 92 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Institutionen und Fachgebieten entwickelten die wesentlichen Leitlinien und Themen der Dauerausstellung. Den Beiratsvorsitz führte Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner, damaliger Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgen-Forschung und Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Maderthaner, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, konnte als stellvertretender Vorsitzender gewonnen werden.

Projektleitung

Das Projekt Haus der Geschichte Niederösterreich geht auf den Beschluss der Sammlungsstrategie der Landessammlungen Niederösterreich durch den Niederösterreichischen Landtag am 14. April 2014 zurück. Zur Koordination und Steuerung der an den inhaltlichen Arbeiten beteiligten landesinternen Abteilungen und Einrichtungen, dem Museum Niederösterreich, der Donau-Universität Krems sowie dem Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung wurde von der Abteilung Kunst und Kultur im Amt der NÖ Landesregierung eine Projektleitung eingesetzt. Dieser Funktion kommt darüber hinaus die Aufgabe zu, als Ansprechstelle die vielfältigen Projekte und Vorschläge im Umfeld des Hauses des Geschichte zu koordinieren.

Projektauftraggeber:

Land Niederösterreich, Leiter der Gruppe Kultur, Wissenschaft und Unterricht, sowie Leiter der Abteilung Kunst und Kultur des Amtes der NÖ Landesregierung


Projektleiter:

Land Niederösterreich, Fachbereichsleiter Sammlungen Niederöstereich der Abteilung Kunst und Kultur des Amtes der NÖ Landesregierung und Leiter des Zentrums für Museale Sammlungswissenschaften der Donau-Universität Krems

Umsetzungsgruppe Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich

Nach der Vorlage des wissenschaftlichen Feinkonzeptes durch den internationalen Beirat begann ein Umsetzungsteam mit der Realisierung der Dauerausstellung: Diese Gruppe bestand aus Historikerinnen und Historikern, Museologinnen und Museologen und Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittlern sowie aus Grafikern und Architekten. Sie stand unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner und Gen.-Dir. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Maderthaner. Im Team arbeiteten:

Mag. Christoph H. Benedikter, Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung
Mag.ª Abelina Bischof, BA, Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften Donau-Universität Krems
Dr. Stefan Eminger, NÖ Landesarchiv
Mag. Dr. Johannes Kritzl, Museum Niederösterreich
Mag. Armin Laussegger, MAS, Abteilung Kunst und Kultur des Amtes der NÖ Landesregierung
Mag. Philipp Lesiak, Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung
MMag.ª Sabine Nachbaur, Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung
Dr. Christian Rapp, rapp&wimberger Kultur- und Medienprojekte
Ing. Mag. Philip Szikszay, Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung
Mag. Benedikt Vogl, BA, Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften Donau-Universität Krems

Als Ausstellungsarchitekten arbeiteten die Architekten des Büros PLANET Architects:
DI Gerhard Abel
DI Oliver Cmyral

Als Ausstellungsgrafiker fungierten die Grafiker von perndl+Co Design:
Mag. Gerhard Bauer
Mag. Roland Hörmann

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