4. Februar 1194

© NÖ Museum Betriebs GmbH, Foto: Tobisch

Am 4. 2.1194, wurde König Richard I. Löwenherz freigelassen.

Das Lösegeld betrug dazumal 100.000 Mark Silber (ca. 6.000 kg Silber). Diese Summe wurde zwischen dem Kaiser und dem österreichischen Herzog Leopold V. aufgeteilt. Leopold investierte seinen Teil in den Ausbau von Wien, in die Befestigung der Hainburg, in die Wiener Münze sowie in die Anlage von Wiener Neustadt.
Doch wie und weshalb wurde Richard Löwenherz eigentlich inhaftiert?
Die Machterweiterung unter Herzog Leopold V. führte zu einem schweren Konflikt mit Richard Löwenherz. Dieser wurde auf seiner Heimreise an die obere Adria verschlagen und schließlich in Erdberg bei Wien von Leopold V. gefangen genommen und auf der Burg Dürnstein festgehalten.
Es folgten zahlreiche Katastrophen, wie etwa ein Brand in Wien, Hungersnot und Seuchen. All das wurde als eine Strafe Gottes für das Verhalten gegenüber Richard Löwenherz gesehen.

QUELLE: Gedächtnis des Landes

BILD: Ruine Dürnstein

 

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