© Natur im Garten, Foto: Joachim Brocks

Natur im Garten-Frühlingstipp

So stärken Sie Ihre Pflanzen im Frühling!

Durch gezielte Stärkung werden Pflanzen weniger krankheits- und schädlingsanfällig. Sie können die Gesamtvitalität der behandelten Pflanze fördern und somit schon im Vorfeld die Wahrscheinlichkeit für das Aufkommen von diversen Schaderregern reduzieren. Jetzt im Frühling, wo alles wieder austreibt und grünt, ist dafür der ideale Zeitpunkt.

Ackerschachtelhalm-Brühe

Jungpflanzen und alle frischen Triebe von Stauden und Gehölzen wie Rosen oder Obstbäumen sollten Sie regelmäßig mit einer Brühe aus Ackerschachtelhalm besprühen. Diese wirkt gegen Pilzerkrankungen und stärkt die Pflanzen gegen Spinnmilben, Blattläuse und die „Umfallkrankheit“ von Sämlingen.



Kompost und Kompost-Tees

Ein wahres Multitalent beim Einsatz für die Pflanzengesundheit und Stärkung ist Kompost. Guter Kompost enthält alle wichtigen Pflanzennährstoffe in ausreichender Menge und versorgt die Pflanzen besonders ausgewogen. Im Frühjahr werden 3 bis 5 Liter pro m² Kompost oberflächlich in den Boden eingearbeitet.
Die Stärke von Kompost liegt im reichen Besatz an Mikroorganismen und Pilzen, die Nährstoffe mobilisieren. Die Verdrängung von Krankheitskeimen und die Produktion von krankheitsabwehrenden Stoffen durch Mikroorganismen sind besonders wichtig für die Gesundheit der Pflanzen.

Kompost kann auch in flüssiger Form als Kaltwasserauszug verabreicht werden. Eine Besonderheit bieten Kompost-Tees, denn hier wird die Fülle an Mikroorganismen nochmals gesteigert. Der Kompost wird einige Stunden in Wasser angesetzt. Er kann ruhig über Nacht im Wasser ziehen. Während des Extraktionsvorgangs vermehren sich die Mikroorganismen, und Nährstoffe sowie pflanzenstärkende Substanzen können Sie dann einfach über das Gießwasser verabreichen.

Text: DI Barbara Schrattenholzer, Fachredaktion Natur im Garten

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